Bali bietet dem Besucher eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten. Unzählige Tempel, beeindruckende Naturschönheiten und das ursprüngliche Lebender Menschen laden Sie auf eine besondere Entdeckungsreise ein. Auf dieser Seite finden Sie nur einige der wichtigsten Plätze und Orte, die man als Bali-Reisender gesehen haben sollte.
Der Muttertempel Pura Besakih, am Fuße des heiligen Berges Mount Agung, ist die größte und heiligste Tempelanlage der Insel, die täglich von hunderten Pilgern und Touristen besucht wird. Der breite Weg zum Tempeleingang ist gesäumt von einer Ansammlung von Ständen, an denen Händler Souvenirs, Essen und Getränke anbieten. Die eindrucksvolle hinduistische Tempelanlage zählt mehr als 200 Gebäude und erstreckt sich über mehrere Terrassen. Jedes Dorf und jedes Königshaus verfügt über seinen eigenen Bereich und Schrein.
Der Besuch der kleinen Wasserpagode im Meer ist für viele ein unbedingtes Muss während ihrer Reise und sicherlich eines der meistfotografierten Motive auf der Insel. Er ist den Schutzgeistern des Meeres geweiht und entfaltet insbesondere in der Abenddämmerung ein beeindruckendes Farbenspiel. Wie ein Scherenschnitt zeichnet sich der Tempel während des orange-roten Sonnenuntergangs ab. Es ist jedoch nur bei Flut möglich auf den Felsen zu gelangen. Der Tempel selbst ist nicht zu besichtigen, da er nur an Festtagen zu den Zeremonien geöffnet ist.
Für Kunstinteressierte ist Ubud, die einstige Königsstadt, ohne Zweifel eine der beliebtesten Orte auf Bali. Eingebettet von satt-grünen Reisterrassen und tropischen Wäldern ist hier das Zentrum der balinesischen Kultur. Viele Museen und Künstlerwerkstätten zeigen eindrucksvolle Zeugnisse der zeitgenössischen und historischen Malerei und Holzschnitzerei. In der Umgebung sollte man auf jeden Fall einen Besuch im nahegelegenen heiligen Affenwald machen oder eine Trekking-Tour durch die Reisfelder unternehmen. Ein besonderes Highlight ist eine Rafting-Tour. Mit Schlauchbooten geht es den Wildwasserfluss Ayung entlang durch Reisterrassen und tropische Wälder.
Die Gerichtshalle in Klungkung war während der Fürstenherrschaft der Sitz des Obersten Gerichtshofes. Sie zeigt auf ihren Deckengemälden eindrucksvoll die drakonischen Strafen die zur damaligen Zeit verhängt wurden. Ebenso lebhaft dargestellt sind die Missetaten, für die man bestraft werden konnte oder dienten als abschreckende erzieherische Maßnahme - für unsere Zeit meist undenkbar was damals als Frevel oder Vergehen gegolten hat.
Auch Mount Agung genannt ist mit seinen über 3000 Metern der höchste Vulkan Balis und gilt als „Heiliger Berg”. Sein letzter Ausbruch war im Jahre 1963. Damals wurden große Teile Ostbalis zerstört. Noch heute ist er aktiv und kann mit einem ortkundigen Führer sogar bestiegen werden. Am besten eignen sich dafür die frühen Morgenstunden. Für die Anstrengung wird man mit einem traumhaften Ausblick belohnt.
Abgeschnitten von der Außenwelt, direkt an einem See, leben die Balinesischen Ureinwohner in dem kleinen ursprünglichen Dorf Trunyan. Sie erreichen den Ort per Boot und werden sich auf eine Reise in die Vergangenheit begeben. Unter einfachsten Bedingungen leben die Menschen dort, wie in prähistorischer Zeit. Im Gegensatz zur hinduistischen Tradition werden die Toten der Bali Aga nicht verbrannt sondern einfach auf den Boden gelegt, mit Blättern und Ästen bedeckt und dem natürlichen Verwesungsprozess überlassen. Dank eines heiligen Baumes, der auf dem „Friedhof” steht, gibt es dort keinen Verwesungsgeruch.
Auf dem Weg nach Singaraja im Norden der Insel kommt man zum höchsten Wasserfall Balis. Vorbei an üppiger Vegetation führt ein kleiner Pfad direkt vom Parkplatz hinunter zum Fall. Der leichte Spaziergang ist auch mit normalem Schuhwerk gut zu bewerkstelligen. Nehmen Sie unbedingt Badekleidung mit, denn am Wasserfall angekommen, können Sie dort gleich eine erfrischende „Dusche” nehmen. Die tropische Landschaft ringsherum lädt zu einem erholsamen Verweilen ein.
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