Hier geben wir Ihnen einige nützliche Tipps für Ihre Reise nach Bali, die Ihnen den Aufenthalt erleichtern werden. Bedenken Sie immer, Sie sind Gast in dem Land und sollten sich auch dementsprechend Verhalten. Für alle Balinesen sind Reisende Gäste, die freundlich und zuvorkommend behandelt werden.
Wer auf Bali etwas kaufen will MUSS handeln, sonst zahlt man einen viel zu überhöhten Preis. Außer in Restaurants, exklusiveren Boutiquen oder richtigen Lebensmittelgeschäften ist das feilschen um den Preis üblich und wird sogar erwartet, ansonsten verliert man sein Gesicht. Dies gilt auch in Hotels, die nicht vorab gebucht wurden. Insbesondere fliegende Händler, die an jeder Straßenecke und am Strand anzutreffen sind, und meist eine hartnäckige Verkaufsstrategie verfolgen, machen sich einen Spaß daraus, den besten Preis zu erzielen.
Ein Tipp: Wenn Sie keinerlei Interesse haben, bei einem dieser Händler zu kaufen, gehen Sie einfach - ohne ein Wort zu sagen - weiter. Schon ein nein, ist zu viel und wird als kleine Zusage gewertet, bei dem die meisten Touristen den Kürzeren ziehen.
Handeln Sie nur, wenn Sie das Angebotene auch wirklich kaufen möchten. Doch bei allem Spaß ums Feilschen, seien Sie dabei nicht zu verbissen und unerbittlich.
Bei Besuch eines Tempels sollten sowohl Männer als auch Frauen unbedingt einen Sarong (Stoffbahn, die als Rock gewickelt wird) bei sich haben. Am besten kaufen sie schon kurz nach Ihrer Ankunft einen dieser farbenfrohen Unterkleider. Diese Investition zahlt sich auf jeden Fall aus und Sie machen damit immer eine gute Figur. Zumindest müssen die Beine bedeckt sein - also nicht mit kurzen Hosen oder Röcken einen Tempel betreten.
Bei einem Tempelfest sollte man während der Zeremonie die Betenden oder Priester nicht fotografieren. Ebenso sollte man es unterlassen auf eine Mauer des Tempels zu steigen, um einen besseren Blick zu erhaschen. Wenn die Gemeinde zum Gebet niederkniet sollte man dies auch tun und nicht stehenbleiben. Erweisen Sie bei Ihrem Besuch den nötigen Respekt vor dem heiligen Ritual.
Die gilt ebenso bei einer Prozession. Gehen Sie diskret zur Seite oder schließen Sie sich erst am Ende der Prozession dem Zug an.
Menstruierenden Frauen ist der Tempelbesuch verboten, da sie während ihrer Periode als unrein gelten.
Außer am Strand sollte man nicht nur in Badekleidung herumlaufen. Dies gilt als unschicklich, auch wenn den Touristen, insbesondere in den Urlaubszentren, viel verziehen wird. Nacktbaden ist überall verboten und auch „oben ohne” baden wird nicht gerne gesehen.
Baden Sie nie in einer heiligen Quelle, das Reinigungsritual kann Sie teuer zu stehen kommen.
Beim Betreten eines Wohnhauses zieht man die Schuhe am Hauseingang aus. Die Füße gelten als unrein und dürfen beim Sitzen auch nicht dem Gegenüber zugewandt sein.
Bei der Begrüßung reicht man sich die Hand. Doch beachten Sie stets die rechte Hand zu reichen, denn die linke Hand gilt ebenso als unrein und ist tabu. Auch Geschenke oder Speisen sollten nur mit der rechten Hand entgegen genommen werden.
Streicheln Sie kleinen Kindern nie über den Kopf, denn er gilt als rituell reinstes Teil des Körpers. Auf Bali glaubt man, dass dadurch der Kontakt zum Göttlichen unterbrochen wird.
Keine Drogen! Auch wenn es auf Bali nicht allzu schwierig ist an Drogen zu kommen. Bitte lassen Sie die Finger davon. Der Besitz, Konsum und Handel wird hart bestraft, sogar mit der Todesstrafe. Und auch bei Touristen werden die Gesetze streng befolgt.
Bitte fotografieren Sie keine Personen ohne deren Einwilligung. Durch leichtes Nicken oder einer gezielten Frage werden Sie meist die Zustimmung für ein Foto erhalten.
Wie sagt der Volksmund: „Andere Länder: andere Sitten”. Machen Sie sich das Leben auf Bali noch schöner und leichter in dem Sie die Does and Don'ts von Bali.ms beherzigen.